VeMRec - Metallaufbereitung

 

Eckdaten

Niveau: Deutschland

Partner: 7

Dauer: 05.2012 - 04.2015

  Foto der Versuchsanlage mit einer technischen Prozesskette Urheberrecht: VeMRec

Ziel des Verbundvorhabens "Verlustminimiertes Metallrecycling aus Müllverbrennungsaschen durch sensorgestützte Sortierung", kurz VeMRec, ist die Optimierung der Rückgewinnung von Nichteisenmetallen (NE-Metallen) aus der anthropogenen Rohstoffquelle Müllverbrennungs-Rostasche unter Berücksichtigung der gesamten Wertschöpfungskette.

Aufgrund der infrastrukturellen Entwicklung der deutschen Abfallwirtschaft wird der Stoffstrom Rostasche auf absehbare Zeit als finaler Reststrom aus der thermischen Verwertung anfallen. Nach Forschungserkenntnissen und Untersuchungen der Partner werden im Durchschnitt weniger als 30 % der enthaltenen NE-Metalle separiert, wodurch eine lokal verfügbare Rohstoffquelle nur in Teilen erschöpft wird. Das Recycling von NE-Metallen birgt signifikante Energie- und CO2-Einsparpotentiale. Darüber hinaus eröffnen die metallurgischen Verfahren die Rückgewinnung von kritischen Technologiemetallen und die Versorgung der deutschen Industrie mit einer lokalen Rohstoffquelle.

Bestandteil des Projektes ist die Entwicklung einer hochinnovativen Verfahrenskombination, bei der moderne mechanische Aufbereitungstechnik weiterentwickelt und mit den nachfolgenden metallurgischen Verfahren verknüpft wird. Dazu setzt sich das Projektteam aus hochqualifizierten Partnern aus Forschung und Industrie zusammen, die die notwendigen Prozessstufen entlang der gesamten Wertschöpfungskette abbilden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage sowie der Homepage des Förderprogramms R³.

  Logos der PTJ, FONA und BMBF

Das diesem Beitrag zugrundeliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 033R081F gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autoren.

Kontakt

Foto von David Rüßmann © Urheberrecht: Institut für Aufbereitung und Recycling

Name

David Rüßmann

Ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter