Recycling 2.0 – Die Wertstoffwende – Forum

 

ECKDATEN

Niveau: National / BMBF

Partner: 5

Dauer: 04.2015-12.2016

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Seit April 2015 ist das Institut für Aufbereitung und Recycling im BMBF-Verbundvorhaben „Recycling 2.0 – Die Wertstoffwende – Forum“ beteiligt. Ziel des Projekts ist es, in Analogie zur Energiewende einen Prozess des Umdenkens hinsichtlich einer nachhaltigen Rohstoffversorgung zu initiieren. Um dem global stark wachsenden Rohstoffbedarf zu begegnen, ist eine intensivere Wertstoffrückgewinnung aus Abfällen zwingend erforderlich. Primäre Rohstoffquellen gelten zunehmend als erschöpft; wachsende urbane Quellen stellen vermehrt eine attraktive Alternative dar. Neben rein technischen und wirtschaftlichen Aspekten müssen für ein verbessertes Recycling insbesondere sozialwissenschaftliche und psychologische Aspekte berücksichtigt werden, da das Verbraucherverhalten eine entscheidende Rolle spielt. Der Ausbau des Kooperationsnetzwerkes und die Erschließung neuer Märkte bilden weitere Säulen der Wertstoffwende.

Im Projekt arbeiten die vier Projektpartner, das Institut für Aufbereitung, Deponietechnik und Geomechanik (IFAD) der TU Clausthal, das Institut für Psychologie (IPSY) der OvGU Magdeburg, das I.A.R. der RWTH Aachen unter Koordination der FH Nordhausen an vier Teilvorhaben:

  1. Neue Märkte durch optimierten Wertstoffrückführung, -aufbereitung und -verwertung
    FH Nordhausen
  2. Vergleich verschiedener Steuerungsmaßnahmen zur Optimierung der Ressourcenrückführung
    IPSY, OvGU Magdeburg
  3. Technologien zur Sekundärrohstoffanreicherung
    I.A.R., RWTH Aachen
  4. Untersuchungen zu technischen Machbarkeitsstudien für neue Technologien sowie zu Potentialen zur Erhöhung der stofflichen Verwertung
    IFAD, TU Clausthal
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Das diesem Beitrag zugrundeliegende Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 03ZZF82C gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt bei den Autoren.