Forschungskolleg VERBUND.NRW

  Bild Ressourcenkreislauf

Das Projekt „Forschungskolleg VERBUND.NRW“ befasst sich im Allgemeinen mit der Schließung von Kreisläufen und im speziellen mit der Ressourceneffizienz von Verbundwerkstoffen aus dem Baubereich. Innerhalb der inter- und transdisziplinären Zusammenarbeit zwischen 11 Lehrstühlen und Instituten der RWTH Aachen sowie der FH Münster werden gemeinsam aus Sicht unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen Lösungen für die Umsetzung einer Kreislaufführung von Verbundwerkstoffen gearbeitet.

Die Bandbreite und Komplexität an multifunktionalen Verbundwerkstoffen ist heutzutage riesig. Zur Fokussierung des Projektes wurden für die Durchführung Industriepartner gewonnen, mit denen die Kollegiaten sich in sogenannten „Transfer Labs“ austauschen und abstimmen können. Eine gezielte Betrachtung von einzelnen Verbundsystemen aus unterschiedlichen Sichtweisen ermöglicht die innovative Entwicklung von kreislaufwirtschaftlich relevanten Lösungen.

Das am Institut für Anthropogene Stoffkreisläufe (ANTS) beheimatete Promotionsvorgaben (PV 9) beschäftigt sich mit der Analyse der Kreislauffähigkeit von Verbundbaustoffe über mechanisch-basierte Behandlungen. Im Rahmen dessen werden relevante Einflussfaktoren identifiziert, analysiert und mittels einer lebenszyklusweiten Analyse unter Berücksichtigung von ökologischen, ökonomischen und technischen Aspekten bewertet. Es wird der Frage nachgegangen, wie eine mechanisch-basierte Behandlung durchgeführt, ausgestaltet und im Gesamtsystem verortet werden sollte, um eine nachhaltige Kreislaufführung zu ermöglichen. Dieser Ansatz soll einen ganzheitlichen Einblick in die Wertschöpfungskette von ausgewählten Verbundwerkstoffen ermöglichen.

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Berfin Bayram

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